Evangelische Markus-Gemeinde Offenbach

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63071 Offenbach


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24 Stunden täglich: anonym, vertraulich, gebührenfrei.

Wenn ein Paar eine evangelische kirchliche Trauung wünscht, entscheidet es sich dafür, den gemeinsamen Lebensweg bewusst unter Gottes Segen und unter Gottes Verheißung zu stellen. Im öffentlichen Gottesdienst sprechen beide vor Gott und vor der zu diesem Anlass versammelten Gemeinde ihr Ja zueinander aus und empfangen den Segen für ihre Ehe. Durch dieses „Ja“ im Gottesdienst und durch den Trausegen wird deutlich, dass der Partner/die Partnerin nicht nur die selbst erwählte Person für den gemeinsamen Lebensweg ist.  Sie wird damit  auch die Person, deren Leben und Wesen dem/der  anderen von Gott anvertraut wird.


Die Hochzeit ist ein bedeutender Moment im Leben, auf den sich die meisten Paare länger vorbereiten. Auch die Absprachen für die kirchliche Feier brauchen etwas Vorlauf. Daher nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit dem Gemeindebüro auf, damit die Gestaltung des Gottesdienstes mit der Pfarrerin/dem Pfarrer beraten werden kann.


Die Anmeldung der Trauung erfolgt im Gemeindebüro. Dort erhalten Sie auch eine Informationsbroschüre. Die standesamtliche Eheschließung ist Voraussetzung für die kirchliche Trauung. Für die kirchliche Trauung wird die Mitgliedschaft  in der Evangelischen Kirche vorausgesetzt.

Segnung gleichgeschlechtlicher Paare

Nach Beschluss unserer Kirchensynode ist die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren grundsätzlich möglich. Der Kirchenvorstand der Gemeinde und der/die zuständige Pfarrerin haben jedoch letztlich die Entscheidung für die Praxis vor Ort zu treffen. Die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ist nach Beschluss unseres Kirchenvorstandes für Mitglieder unserer Gemeinde möglich.



Also bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung, diese drei – aber die Liebe ist die Größte Kraft unter ihnen.“ (1. Korinther 13,13)

Formen der kirchlichen Trauung:

Ökumenische Trauung

Wenn die Braut oder der Bräutigam katholisch ist, besteht die Möglichkeit einer ökumenischen Trauung. Bei einer ökumenischen Trauung sind der/die Pfarrer/in beider Konfessionen am Gottesdienst beteiligt. Die Trauung findet entweder in der evangelischen Kirche nach evangelischem Ritus statt, oder in der katholischen Kirche nach katholischem Ritus. Nehmen Sie am besten zuerst mit dem Pfarramt der Gemeinde Kontakt auf, in der auch die gewünschte Trauungskirche ist.

Evangelische Trauung mit eine/m katholischen Partner/in

Wenn ein Paar keine ökumenische Trauung wünscht, aber dennoch möchte, dass die Eheschließung seitens der katholischen Kirche bestätigt ist, sollte es sich mit dem zuständigen katholischen Pfarrer in Verbindung setzen und eine „Dispens von der Formpflicht“ einholen.

Trauung mit einer/einem nichtchristlichen Partner/in  oder eine/einer Angehörigen einer anderen Religion.

In diesem Fall kann im Traugespräch geklärt werden, ob der oder die nichtchristliche Partner/in ein Versprechen in einem christlichen Gottesdienst ablegen möchte  und wie dies in geeigneter Weise möglich ist. Bei nicht Getauften ist die Trauung manchmal auch Anlass, über den eigenen Glauben neu nachzudenken. Die Erwachsenentaufe vor der Eheschließung jederzeit möglich. Für Eheschließung mit Angehörigen des muslimischen Glaubens gibt es Vorschläge zur gemeinsamen gottesdienstlichen Gestaltung, die in einem christlich - muslimischen Arbeitskreis vom Zentrum Ökumene der EKHN erarbeitet wurden und zur Erprobung gelten. Diese sind mit den Betroffenen sorgfältig darauf hin zu prüfen, ob die Durchführung im konkreten Fall von allen Beteiligten getragen werden kann.

Trauung

Kann man sich die Kirche, in der die Trauung stattfinden soll, selbst aussuchen?
Ja. Traditionell wird in der eigenen Wohnortgemeinde die kirchliche Trauung gefeiert. Eine andere Kirche wird vor allem dann gewählt, wenn ein persönlicher Bezug zu diesem Ort besteht oder die Atmosphäre und das Umfeld das Brautpaar besonders ansprechen.


Wer übernimmt  die Trauung vor, falls sie nicht in der Wohnortgemeinde stattfindet?
Die Pfarrerin/ der Pfarrer der Wohnortgmeinde ist nicht verpflichtet, an einem anderen Ort zu trauen. Sollte die gewählte Kirche nahe gelegen sein, wir er/sie in der Regel auch dort die Trauung begleiten.  Sollte das nicht möglich sein, traut der Pfarrer/die Pfarrerin der Hochzeitskirche oder aus dem Dekanat.  In diesen Fällen wird von der zuständigen Kirchengemeinde am Wohnort eine „Überweisung“ ausgestellt (Dimissoriale).


Was kostet eine kirchliche Trauung?

Die kirchliche Trauung ist für jedes Mitglied unserer evangelischen Kirchengemeinde ko­stenlos. Bei Sonderwünschen, etwa in der musikalischen Gestaltung oder beim Blumen­schmuck fallen Kosten an.


Können Geschiedene evangelisch getraut werden?

Ja. Eine evangelische Trauung ist auch nach einer Scheidung möglich.


Was ist, wenn Braut oder Bräutigam nicht evangelisch ist?

Eine evangelische Trauung ist nur möglich, wenn zumindest die Braut oder der Bräutigam Mitglied der Evangelischen Kirche ist.


Was ist, wenn Braut und Bräutigam aus der Kirche ausgetreten sind?

In diesem Fall ist eine kirchliche Trauung nicht möglich. Im Gespräch mit der Pfarrerin kann jedoch über Schritte zum Wiedereintritt beraten werden.

Häufige Fragen zur Trauung

Mehr zu diesem Thema

traubroschuere_2005_qekhn.pdf

Broschüre: Trauung (pdf)

Trausprüche auf trauspruch.de