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Mit der Taufe auf den Namen des dreieinigen Gottes wird der Mensch Mitglied der christli­chen Kirche. Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass Gott diesen Menschen ange­nommen hat. Sie ist ein Sakrament und fügt in die Gemeinschaft mit Christus ein, die  konkret wird als die Gemeinschaft der Kirchen und als Gemeinde. Fast alle Kirchen erkennen die Taufe in einer anderen Konfession an. Deshalb kann ein Mensch nur einmal im Leben getauft werden, auch wenn er beispielsweise die Konfession wechselt.


Die Taufe ist der Anfang eines christlichen Lebensweges. Bei einer Säuglings- oder Klein­kindertaufe bekennen sich Eltern, Patinnen und Paten stellvertretend für das Kind zum Glauben an Gott und versprechen, für eine christliche Erziehung zu sorgen. Darum sollte die Taufe nicht als abgeschlossene Handlung betrachtet werden, sondern als ein Beginn eines Weges, auf dem der Glaube wachsen und sich vertiefen soll.


Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen wollen, vereinbaren Sie bitte  mit dem Gemeindebüro einen Tauftermin. Sie erhalten dann ein Anmeldeformular und weitere Informationen. In Vorbe­„Lasst die Kinder zu mir kommen, verwehrt es ihnen nicht, denn ihnen gehört das Himmelreich“
(Matthäus 19,14)reitung auf die Taufe findet ein Treffen der Eltern mit der Pfarrerin statt, die das Kind tauft.


Kinder, deren Taufe fünf Jahre zurückliegt, werden mit ihren Eltern zum Tauferinne­rungs­gottesdienst eingeladen, der am 2. Sonntag nach Ostern gefeiert wird.


Taufe

„Lasst die Kinder zu mir kommen, verwehrt es ihnen nicht, denn ihnen gehört das Himmelreich“
(Matthäus 19,14)

In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?

Meistens werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Auch eine spätere Taufe ist mög­lich. Dann ist es empfehlenswert, dass das Kind schon bewusst wahrnimmt, was geschieht.

Welche Unterlagen brauchen wir für die Taufe unseres Kindes?

In der Regel benötigen Sie die „Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke“ und das Fa­mi­lienstammbuch bzw. die Geburtsurkunde. Die Paten benötigen, wenn sie von auswärts kommen, einen Patenschein, der vom Pfarramt ihres Wohnorts ausgestellt wird. Diese Un­terlagen bringen Sie zum Pfarrbüro, wenn Sie einen Termin für die Taufe mit dem Pfarrbü­ro vereinbart haben.


Was spricht für eine Kindertaufe?

Die Geburt eines Kindes ist ein Geschenk Gottes. Eltern antworten darauf, indem sie ihr Kind taufen lassen. Gott spricht in der Taufe den kleinen Kindern seine Liebe zu, noch be­vor sie selbst darauf im Glauben antworten können. Eltern und Paten haben dann die Aufgabe, stellvertretend für die Kinder den Glauben zu bezeugen und den Kindern von ihren Erfahrungen mit dem christlichen Glauben zu erzählen. Später in der Konfirmation bekräftigen die Jugendlichen selbst ihr Ja zum Glauben an Jesus Christus.

Wie soll der Täufling während der Taufe gekleidet sein?

So bequem und dabei so festlich wie möglich. In manchen Familien gibt es noch Taufkleider, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Das ist eine schöne Tradition.


Wann findet die Taufe in der evangelischen Markusgemeinde statt?

Die Taufe findet in der Regel im Gottesdienst am 3. Sonntag im Monat, um 10.30 Uhr, statt


Wer kann Pate oder Patin werden?

Ein Pate oder eine Patin muss Mitglied einer christlichen Kirche sein, in der Regel ein kon­firmiertes Mitglied der Evangelischen Kirche. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit das Recht aufgegeben, Taufpate sein zu können.


Wann endet das Patenamt?

In der Evangelischen Kirche formal nach der Konfirmation.



Häufige Fragen zur Taufe

Wir möchten unser Kind taufen lassen. Könnenwir gleichzeitig kirchlich heiraten?

Das ist möglich. Näheres besprechen Sie bitte mit einer Pfarrerin


Gibt es eine ökumenische Taufe?

Die Aufnahme in die eine christliche Kirche vollzieht sich als Aufnahme in eine konkrete Gemeinschaft. Deshalb erfolgt sie immer innerhalb einer bestimmten Konfession, ihre Feier kann aber – ähnlich wie die Trauung von Konfessionsverschiedenen – in öku­me­nischem Geist gestaltet werden.


Kann ein Kind getauft werden, wenn beide Eltern nicht in der Kirche sind?
Die Kirchenordnung sieht diese Ausnahme in den Fällen vor, in denen die evangelische Erziehung des Kindes durch Paten gesichert ist. Die Entscheidung, ob eine Ausnahme gemacht werden kann, wird im Gespräch zwischen dem Pfarrerin und den Eltern getroffen.

Kann ich mein Kind gegen den Willen des anderen Elternteils taufen lassen?
Der sorgeberechtigte Elternteil entscheidet allein über die Taufe des Kindes. Liegt das Sorgerecht gemeinsam bei Vater und Mutter, setzt die Taufe des Kindes Einvernehmen beider Elternteile voraus.


Muss ich mich erneut taufen lassen, wenn ich die Konfession wechsle oder wieder eintrete?

Die Taufe ist einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession oder beim Wiedereintritt nicht wiederholt. In Deutschland erkennen die meisten christlichen Kirchen die Taufe gegenseitig an.


Was ist eine Nottaufe?

Eine Nottaufe wird vorgenommen, wenn ein Ungetaufter (auch ein Erwachsener) sehr krank ist und zu sterben droht. Eine Nottaufe kann jeder Christ vornehmen, indem er we­nigstens den Kopf des Täuflings mit Wasser begießt und dabei spricht: „Ich taufe dich auf den Namen des Vaters, des Sohnes und Heiligen Geistes“. Damit eine Nottaufe bestätigt und beurkundet werden kann, soll das zuständige Pfarramt informiert werden.

Mehr zu diesem Thema

 Die Taufe - eine Verbindung die trägt (pdf)

Tauffeste feiern (pdf)

taufbroschuere_2004_qekhn.pdf Tauffeste_feiern.pdf

Taufsprüche

„Die Taufe“ auf der Seite der EKHN

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